Prof. Dr. Renate Köcher zum Tag der Pressefreiheit

Medien sollen Journalisten ausreichend Zeit für Recherche und fundierte Bewertung lassen

Die Leiterin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Prof. Dr. Renate Köcher, hat in einem Statement zum Tag der Pressefreiheit für das Internet-Portal www.hausderpressefreiheit.de auf die Verpflichtung der Medien hingewiesen, „die Kompetenz und unvoreingenommene Neugierde von Journalisten zu fördern und ausreichend Zeit für Recherche und fundierte Bewertung zu lassen“. Dies sei „in Zeiten des Missbrauchs von Pressefreiheit durch Fake News wichtiger denn je“.

Prof. Dr. Renate Köcher: „Für die Bürger gehören Meinungs- und Pressefreiheit zu den zentralen Werten, die Deutschland und Europa ausmachen. 80 Prozent der Bevölkerung sehen in dem Stand von Meinungs- und Pressefreiheit eine Stärke des Landes. Die überwältigende Mehrheit ist auch überzeugt, dass qualifizierter, unabhängiger Journalismus für Demokratie und Gesellschaft essenziell ist. Aus dieser herausgehobenen Stellung erwächst jedoch auch für die Medien die Verpflichtung, die Kompetenz und unvoreingenommene Neugierde von Journalisten zu fördern und ausreichend Zeit für Recherche und fundierte Bewertung zu lassen – in Zeiten des Missbrauchs von Pressefreiheit durch Fake News wichtiger denn je.“
 

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Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführung, INSTITUT FÜR DEMOSKOPIE ALLENSBACH Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung mbH