Im Bundesstaat Goiàs wird Ende Juli 2016 der Journalist Joaó Miranda do Cargo, 54, von der Nachrichtenwebsite („SAD Sem Zensur“), die über die Korruption im Lande berichtete, vor seinem Haus von Unbekannten erschossen. Es ist in diesem Jahr der dritte tödliche Anschlag auf kritische Blogger und Journalisten in Brasilien. Nach den Recherchen von „Reporter ohne Grenzen“ steht das südamerikanische Land auf Platz 104 (von insgesamt 180) in der Rangliste der Pressefreiheit. (sk)