Der Verein

Der Verein „Haus der Pressefreiheit e.V.“ in Hamburg betreibt das gleichnamige Internet-Portal www.hausderpressefreiheit.de. Damit sollen nicht nur Insider der Medienbranche angesprochen werden, sondern allen Mitbürgern interessante Informationen und Dokumentationen zur Entwicklung sowie zu aktuellen Gefährdungen der Pressefreiheit verfügbar gemacht werden. Dazu zählen auch Informationen über wichtige Ereignisse der Zeitgeschichte und deren Widerhall in den Medien. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die tagesaktuelle Dokumentation von Angriffen auf die Presse- und Meinungsfreiheit im In- und Ausland. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungen in den Medien aufgegriffen und zur Debatte gestellt.

Vorgänger des Vereins „Haus der Pressefreiheit“ war der „Verein „Deutsches Pressemuseum Hamburg e.V.“, der im Jahr 2001 von Journalisten und Mitarbeitern aus Verlagen und Medien rund um den Ideengeber und treibende Kraft Rolf Grimm gegründet wurde. Ziel des Vereins war es, ein reales Museum nach dem Vorbild des „Newseums“ in Washington DC in Hamburg aufzubauen. Dieses Vorhaben scheiterte nach langer Planung bedauerlicherweise an der Finanzierung.

Als im Jahr 2012 ein neuer Vorstand des Vereins Deutsches Pressemuseum Hamburg e.V. antrat, wurde gemeinsam entschieden, stattdessen ein informatives Internet-Portal zu den Themen Pressefreiheit und Medienarbeit zu verwirklichen. Damit soll der interessierten Öffentlichkeit gezeigt werden, wie wichtig eine pluralistische Berichterstattung freier Medien und die unabhängige Arbeit von Journalisten für das Funktionieren der Demokratie ist.

Nach intensiver Vorarbeit engagierter Mitglieder ging zum „Tag der Pressefreiheit“ am 3. Mai 2016 die Website „Haus der Pressefreiheit“ live. Seitdem wird diese kontinuierlich ergänzt und erweitert. Als logische Konsequenz aus der neuen thematischen Fokussierung hat sich der Verein Ende 2016 in „Haus der Pressefreiheit e.V.“ umbenannt.

Der Verein hat unter anderem damit begonnen, eine historische Rückschau zu erstellen, die mit den ersten dem Verein vorliegenden Zeitungen aus dem Jahr 1605 beginnen wird, geplant ist der sukzessive Aufbau einer Chronologie bis in die Jetztzeit. Dargestellt wird sowohl der Wiederaufbau einer freien Presse in der Bundesrepublik nach den Jahren der Gleichschaltung im Dritten Reich, als auch die Situation der Presse in der DDR.

Bei allen Themen wird angestrebt, den realen Ereignissen auch das in den Medien gespiegelte Bild gegenüber zu stellen. Wo es zwingend notwendig erscheint, werden die präsentierten Medien kommentiert und eingeordnet. Grundsätzlich sollen die Medien jedoch für sich sprechen. Die Einordnung wird dem Betrachter überlassen.

Die Arbeit für den Verein ist ehrenamtlich. Daher sind wir auf das Engagement unserer Mitglieder und Sponsoren angewiesen. Der Vorstand freut sich über jegliche Form der Hilfe – monetär oder in Form von Mitarbeit.

Der Vorstand

Hamburg, im April 2017