Mittelbayerische Zeitung

Die Mittelbayerische Zeitung - Regensburger Umschau erschien ab dem 23. Oktober 1945 zunächst ein- oder zweimal wöchentlich in und für Regensburg. Ihre Lizenzierung durch die amerikanische Militärregierung ging, ungewöhnlich für die damalige Zeit, an eine Einzelperson: den SPD-Politiker Karl Friedrich Esser. Esser, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der SPD in Regensburg, galt als unbelastet. Er wurde nach 1933 mehrfach in sog. Schutzhaft genommen und wiederholt ins KZ Dachau eingeliefert.

1949 nach Erteilung einer Generallizenz gründete der Verlag unter dem Namen Mittelbayerische Zeitung weitere Regional-Blätter für die Oberpfalz und Teile Niederbayerns, die allerdings erst ab 1958 allesamt sechsmal in der Woche erschienen.

(hhb)