Einordnung der Ereignisse
Die SED entstand am 21. + 22. April 1946 aus der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zu einer marxistisch-leninistischen Partei in der SBZ Sowjetische Besatzungszone und zunächst in ganz Berlin. Sie wurde dann zur Staatspartei in der 1949 gegründeten DDR.
In der Verfassungsreform von 1968 wurde der Führungsanspruch der SED festgeschrieben. Die anderen vom SMAD initiierten Blockparteien DBD Demokratische Bauernpartei Deutschlands oder NDPD National-Demokratische Partei Deutschlands neben der SED sollten lediglich den Anschein eines Mehrparteiensystems erwecken und Wähler einbinden, die der SED eher reserviert gegenüber standen, wie Bauern oder ehemalige NSDAP-Mitglieder, Wehrmachtsoffiziere oder Vertriebene.
(hhb)