Einordnung der Ereignisse
Am 18. Juni 1948 gaben die Westalliierten bekannt, dass am 20. Juni 1948 in ihren Besatzungszonen, zunächst mit Ausnahme ihrer Sektoren in Berlin, eine Währungsreform erfolgen werde. Als neues Zahlungsmittel werde die Deutsche Mark (DM) die Reichsmark (RM) ablösen.
Ziel der Reform war es, den inflationären Geldüberhang abzubauen, die Wirtschaft zu stabilisieren und so eine solide Grundlage für eine angestrebte funktionierende Marktwirtschaft zu schaffen.
Max Brauer, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, appellierte am 18. Juni 1948 über den NWDR, mit der Währungsreform „die Chance zu nutzen, um mit harter Arbeit wieder zu Wohlstand zu gelangen“. Über denselben Sender erläuterte am selben Tag der leitende Wirtschaftsberater des Alliierten Kontrollrats Sir Cecil Weir Hintergrundinformationen zu Ursachen und Gründen der Währungsreform aus Sicht der westlichen Besatzungsmächte.
(hhb)