„Ich bin ein Berliner“

„Ich bin ein Berliner“ verkündete John F. Kennedy am 26. Juni 1963 vor rund 450.000 Bürgern West-Berlins am Rathaus Schöneberg. Mit diesem berühmt gewordenen Satz wollte der US-Präsident klarstellen, dass die Vereinigten Staaten keinesfalls gewillt waren, West-Berlin den Sowjets oder dem Kommunismus zu überlassen. Gerade nach dem Mauerbau zwei Jahre zuvor sollte dieser Besuch am 15. Jahrestag der Berliner Luftbrücke deutlich machen, dass die Westmächte ihre jeweiligen Sektoren und ihr Zugangsrecht dorthin verteidigen würden, genau wie die Rechte und die Sicherheit der Bürger West-Berlins.

Ich bin ein BerlinerJFK in Berlin / ZDF

Die ganze Rede von John F. Kennedy / im offiziellen Hauptstadtportal Berlin.de

(hhb)

 

Quellen

John F. Kennedy: „Ich bin ein Berliner“ (Übertragung und Dokumentation seiner Rede) / SWR am 26.6.1963

Kennedy bekennt: „Ich bin ein Berliner“ / DIE WELT am 26.6.2018

Sebastian Hampf: Als John F. Kennedy die Stadt in Ekstase versetzte / rbb 24 am 24.6.2023

John F. Kennedys Zitat vor 60 Jahren war eigentlich ein Plagiat / Kölner Stadt-Anzeiger am 25.6.2023

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Vom 23. bis 26. Juni 1963 besucht der Präsident der USA, John F. Kennedy, zum ersten Mal die Bundesrepublik Deutschland. Zum Abschluß seines Besuchs reist er nach Berlin-West. Im Bild: Präsident Kennedy spricht am letzten Tag seines Besuchs vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin zu der Bevölkerung. Mit den Worten "Ich bin ein Berliner" bekräftigt er das Engagement der USA für ein freies Berlin (West). 26. Juni 1963

Copyright: Bundesarchiv B 145 Bild-00003994, Fotograf Ludwig Wegmann

Copyright: B 145 Bild-00004006, Fotograf Egon Steiner