Franz Burda

Franz Burda wurde am 24. Februar 1903 in Philippsburg (Landkreis Karlsruhe) als Sohn des Druckers Franz Burda geboren.

Der junge Franz Burda studiert Volkswirtschaft und arbeitet nach seiner Promotion unter anderem in der elterlichen Druckerei, in der er das Handwerk des Buchdruckers erlernt. Burda gründet 1927 mit der Radio-Zeitschrift Sürag, benannt nach der Süddeutschen Rundfunk AG, seine erste eigene Zeitschrift mit einer Auflage von 3000 Exemplaren. Zwei Jahre später übernahm er die Druckerei, die er zu einem Großbetrieb mit über 100 Mitarbeitern ausbaute. Er heiratet 1931 Anna Magdalena Lemminger, genannt Aenne. 

 

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Copyright: Hubert Burda Media

Mit dem Magazin Das Ufer, Vorläuferin der Bunten Illustrierten, begann 1948 der Aufstieg des Hauses Burda zu einem der erfolgreichsten Medienunternehmen der Nachkriegszeit. Im gleichen Jahr wird der damalige Filmpreis „Bambi“ erstmals verliehen. Franz Burda und seine Frau Aenne, die 1949 die Burda Moden gründet, gehören zur Aufbau-Generation der jungen Bundesrepublik und werden in einem Atemzug mit den Unternehmern Max Grundig, Josef Neckermann und Werner Otto genannt. Durch den Aufkauf der Münchner Illustrierten (1960) und der Frankfurter Illustrierten (1963) macht Franz Burda das Blatt zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die Quick (1992 eingestellt) und den stern. Seit Mitte 1972 heißt das Burda-Blatt nur noch Bunte.

Im Alter von 70 Jahren macht Franz Burda 1973 seine Söhne Franz (Druck), Frieder (Finanzen) und Hubert Burda (Verlag) zu Geschäftsführern der Burda GmbH. 1985 teilt er seine Gesellschafter-Anteile zu gleichen Anteilen auf die Söhne auf.

Franz Burda, Ehrensenator der Technischen Hochschule Karlsruhe, starb am 30. September 1986. 

(gb)