Maulkorb oder Reißleine?

Am Samstag, 9. Oktober 2016, erschien die auflagenstärkste ungarische Tageszeitung „Népszabdság" zumindest vorläufig zum letzten Mal. Als offiziellen Grund nannte die Herausgebergesellschaft „Mediaworks“, die im Besitz der österreichischen Investment-Firma Vienna Capital Partners ist, die wirtschaftlich angespannte Situation des Orban-kritischen Blattes. Ungarns oppositionelle Kreise vermuten massiven Druck der Regierung hinter diesem völlig überraschenden Schritt. (tf)

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/ungarn-groesste-oppositionszeitung-nepszabadsag-eingestellt-a-1115770.html

http://www.mdr.de/heute-im-osten/ungarische-oppositionszeitung-nepszabadsag-geschlossen-100.html

http://www.sueddeutsche.de/medien/pressefreiheit-ungarns-letzte-kritische-zeitung-ist-geschichte-1.3197026

http://orf.at/stories/2361507/