Nachdem das tunesische Medienkollektiv „Inkyfada“ Auszüge aus den Panama-Papers über Briefkastenfirmen veröffentlicht und damit führende Wirtschaftsvertreter und Politiker belastet hat, wird die Redaktion mit Klagen überzogen und sieht sich mit anonymen Morddrohungen konfrontiert. Die „Inkyfada“-Internetseite wurde durch Hacker-Angriffe lahmgelegt. Der Investigativ-Journalist Kais Zriba schildert in einem taz-Interview die Situation zur Pressefreiheit in Tunesien. (ms)
„Wir sind die Kinder der Revolution“
http://www.taz.de/!5296501/
#PanamaPapers Samir Abdelli : Du compte HSBC aux sociétés offshore
https://inkyfada.com/2016/04/panamapapers-panama-mossack-fonseca-offshore-abdelli-icij-tunisie/
Rangliste der Pressefreiheit: Journalisten unter Druck durch Autokraten, bewaffnete Konflikte und Sicherheitsgesetze
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste/2016/