Reporter ohne Grenzen präsentiert jährliche Rangliste der Pressefreiheit

Die jährlich vom globalen Netzwerk Reporter ohne Grenzen veröffentlichte Rangliste der Pressefreiheit offenbart leider auch für Deutschland nicht nur Gutes. Auf Grund einer Vielzahl an Übergriffen aller Art gegen Journalistinnen und Journalisten hierzulande ist Deutschland um vier Plätze auf Rang 16 zurückgefallen. Die Top-Position als Land mit den besten Bedingungen für die Presse nimmt wie im Vorjahr Finnland ein. Die EU bebleckert sich insgesamt nicht mit Ruhm, Mitglied Bulgarien beispielweise steht auf Platz 113 unter 180 Ländern, aber auch Griechenland liegt nur auf Rang 89 und Italien auf 77. Unter den Top Ten ist genau einmal die Hälfte Mitglied der Europäischen Union. Zu den Staaten mit den größten Veränderungen nach unten gehörte Polen mit minus 29 Plätzen. Bei den Beitrittskandidaten zur EU sieht es ebenfalls wenig erfreulich aus. Serbien rangiert auf Platz 59, hat aber immerhin 8 Plätze gut gemacht. Auf Platz 82 liegt Albanien, Montenegro auf Platz 108, Mazedonien auf Rang 118 und Schlusslicht unter den Bewerbern ist die Türkei, die auf Platz 151 im hinteren Sechstel zwischen Tadschikistan und der Demokratischen Republik Kongo rangiert. (as)


https://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/Redaktion/Presse/Downloads/Ranglisten/Rangliste_2016/Nahaufnahme_Deutschland_2016.pdf
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