Aus Protest gegen ständige Angriffe auf Journalisten durch rechtsradikale Legida-Angehörige hat die „Leipziger Internetzeitung“ (L-IZ) ihre Live-Berichterstattung über die Demonstrationen eingestellt. Die L-IZ-Redaktion wirft der Leipziger Polizei vor, ihre Kollegen nicht zu schützen, bekannte Gewalttäter nicht von den Demonstrationen auszuschließen und auch keine Strafanzeigen von Journalisten entgegenzunehmen. Der Deutscher Journalisten Verband (DJV) wertet den Protest „als verheerendes Signal über den Zustand der Pressefreiheit in Sachsen“. (ms)
http://www.augenzeugen.info/offener-brief-der-l-iz-de/