Umfrage des Bayerischen Rundfunks macht wenig Freude: Die meisten Befragten betrachten Nachrichtenmedien für gelenkt

Der Bayerische Rundfunk hat von zwei Meinungsforschungsinstituten untersuchen lassen, für wie glaubwürdig die Medien gehalten werden. Das Ergebnis kann kein Medium und keine Journalisten freuen. So denken 60 Prozent der Befragten, dass den Nachrichtenmedien vorgegeben wird, über was und wie sie berichten sollen. Ebenso glauben 55 Prozent, dass diese mit ihrer Berichterstattung die „Mächtigen“ im Land stützen. Und 65 Prozent glauben, dass Journalisten oft nicht sagen dürfen, was sie denken. 27 Prozent sind sogar der Meinung, dass die Nachrichtenmedien Sachverhalte nicht so wiedergeben, wie sie sind. Auch glauben 60 Prozent, dass berechtigte, aber unerwünschte Meinungen ausgeblendet werden. Insgesamt schneidet in der Beurteilung der Befragten das öffentlich-rechtlichen Fernsehen am besten ab: Dreiviertel halten es für glaubwürdig, aber nur 46 Prozent glauben, dass es unabhängig von politischen oder wirtschaftlichen Interessen berichtet. (as)

http://www.br.de/nachrichten/br-studie-vertrauen-medien-100.html