Der Entzug von Journalisten-Akkreditierungen während des G20-Gipfels in Hamburg beruht nach den ersten Erkenntnissen der Bundesregierung auf Namensverwechslungen, Jugendsünden, veralteten Daten sowie Behörden-Schlampereien. Namhafte Verfassungsrechtler kritisieren inzwischen die Sicherheitsbehörden für die unzulässige Speicherung und mangelnde Überprüfung der Daten, gegen die neun Journalisten vor dem Berliner Verwaltungsgericht Klage erhoben haben. In einigen der insgesamt 32 Verfahren hätten sich die Bedenken der Sicherheitsbehörden aber bestätigt. (sk)
tagesschau.de: Entzogene G20-Akkreditierungen - Verwechslungen und Jugendsünden