Zwei Reporter der Nachrichtenagentur Reuters im asiatischen Myanmar sind nach der Übergabe vertraulicher Dokumente der Sicherheitsbehörden zur Verfolgung der muslimischen Minderheit der Rohingya festgenommen worden. Nach einem Gesetz aus dem Jahre 1923 werden sie des Verrats von Staatsgeheimnissen beschuldigt, mit dem bereits die frühere Militärregierung Burmas die Presse kontrollierte und unterdrückte. Unter der heutigen Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wird diese Praxis jetzt offenbar fortgesetzt. (sk)
Handelsblatt: Myanmar nimmt zwei Reuters-Journalisten fest