Investigative Journalisten arbeiten in Mexiko unter Lebensgefahr. Im vergangenen Jahr wurden dort zehn Journalisten ermordet. Nur in Syrien waren es mit elf Opfern mehr. Annähernd jeder fünfte 2016 getötete Journalist war Mexikaner. Auftraggeber sind laut „Reporter ohne Grenzen“ Drogenbosse, aber auch Polizisten, Politiker und Gouverneure. Durch die Abschottungspolitik von US-Präsident Donald Trump wird die Lage der Journalisten noch gefährlicher. (ms)
Deutschlandradio Kultur: Kritischer Journalismus in Mexiko - "Sie machen Hackfleisch aus dir"
Reporter ohne Grenzen: Veracruz - Journalismus im Staat der Angst
Der Spiegel: Journalisten in Mexiko - "Ich bin mit dem Tod groß geworden"