Ring frei: Trump und die Presse

Der neue US-Präsident Donald Trump hat schon in den ersten Tagen seiner Amtszeit massive Kritik an der Presse geäußert und Journalisten vorgeworfen, sie würden Lügen über ihn verbreiten. Bei einem Besuch der CIA-Zentrale sprach er von einem "laufenden Krieg mit den Medien". Sein gerade ernannter Sprecher, Sean Spicer, warf beim Pressebriefing im Weißen Haus den versammelten Journalisten "absichtlich falsche Berichterstattung" vor. Trump hatte sich unter anderem über Berichte empört, zu seiner Amtseinführung seien weniger Menschen gekommen als bei seinem Vorgänger Obama. "Das war das größte Publikum, das jemals bei einer Vereidigung dabei war, sowohl vor Ort als auch weltweit, punktaus,“ erklärte Spicer. Man werde „die Medien zur Rechenschaft ziehen“.  (ms)

 

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