Obwohl das ARD-Fernsehteam eine gültige Akkreditierung hatte, wurden ARD-Korrespondent Demian von Osten und seine Mitarbeiter mehr als zwei Stunden lang in Minsk/Belarus daran gehindert, aus Anlass der Parlamentswahl am kommenden Sonntag auf einem öffentlichen Platz in der Hauptstadt zu drehen. Als das ARD-Team am Freitag (8. November) seinen Dreh im Zentrum von Minsk beginnen wollte, überprüften Polizei und Sicherheitsleute in Zivil die Akkreditierungen und Ausrüstung. Dann forderten sie das Team auf, einem Polizeiwagen zum Hauptquartier der Polizei zu folgen, wie Korrespondent von Osten der Organisation Reporter ohne Grenzen auf Anfrage bestätigte. Dort angekommen, musste der Fahrer des Teams die Ausrüstung in sein Auto einschließen und wurde zum Verhör mit ins Gebäude genommen, von wo er erst nach rund zwei Stunden zurückkehrte. Insgesamt wurden der ARD-Korrespondent und seine Mitarbeiter dadurch mehr als zwei Stunden daran gehindert, ihre Arbeit fortzusetzen. (hk)
Reporter ohne Grenzen: ARD-Team an der Arbeit gehindert
scharf links: Belarus - Behörden hindern ARD-Fernsehteam stundenlang an der Arbeit
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