Mehrere irakische Journalisten müssen wegen ihrer kritischen Berichterstattung über den Umgang der Regierung mit der Covid-19-Pandemie mit Haftstrafen rechnen. Vier Blogger hatten wiederholt den Mangel an medizinischen Ressourcen in Krankenhäusern angeprangert. Sie wurden von der Gesundheitsbehörde der Provinz Ninawa wegen Verleumdung verklagt, was später zu ihrer Verhaftung führte. Dass die Regierung in dem Land gegen kritische Reporter vorgeht, ist dort gang und gäbe. In der Rangliste der Pressefreiheit nimmt der Irak deshalb auch einen der schlechtesten Plätze ein, den 162. Platz von 180. (hk)
Reporter ohne Grenzen: Regierung unterbindet Corona-Berichterstattung
Süddeutsche.de: Verhaftet, angegriffen, bedroht