Die nationalkonservative Regierungspartei PiS will mit einem neuen Rundfunkgesetz die Medien des Landes „repolonisieren“. Das Projekt richtet sich vor allem gegen den regierungskritischen TV-Sender TVN und dessen Nachrichtenkanal TVN24, ein Tochterunternehmen des US-Konzerns Discovery. Die PiS plant, das Gesetz noch im September durch das Parlament zu bringen. Dann könnte die Lizenz des Sender, die am 26. September endet, nicht verlängert werden. Landesweit gab es Proteste gegen den geplanten Anschlag auf die Pressefreiheit. (ms)
Deutsche Welle: Polen protestieren gegen "Repolonisierung" der Medien
Süddeutsche.de: Regierungsbündnis der PiS vor dem Aus
FAZ.net: Ausgetretene Gruppe will eigenständig agieren