Tiflis: Kameramann stirbt nach Prügel-Attacke

Nach dem Tod des georgischen Kameramanns Alexander Laschkarawa, der von homophoben Demonstranten schwer verletzt worden war, haben rund 8.000 Menschen am Sonntagabend vor dem Parlament in der Hauptstadt Tiflis protestiert. "Wir fordern den sofortigen Rücktritt von Irakli Garibaschwili und seiner Regierung, welche die Gewalt gegen Journalisten angeführt haben", sagte Oppositionsführer Nika Melia. Schlägertrupps hatten vor einer Woche die Teilnehmer LGBTQ-Demonstration angegriffen und dabei mehr als 50 Journalisten zum Teil schwer verletzt. Alexander Laschkarawa, der für den regierungskritischen Sender «TV Pirweli» arbeitete, hatte bei den Attacken Brüche der Gesichtsknochen erlitten. Er war am Sonntagmorgen tot in seinem Bett gefunden worden. (ms)

 

Der Spiegel: Kameramann in Georgien stirbt nach Verletzung durch homophobe Demonstranten

tagesschau.de: Proteste gegen georgische Regierung

Zeit online: Tausende protestieren nach Tod eines Kameramanns gegen Regierung

FAZ.net: Chaotische Szenen in Georgiens Parlament nach Tod von Kameramann