Am 23. Januar 2022 wurde in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana die Journalistin Lourdes Maldonado von Bewaffneten aus einem Taxi heraus erschossen. Am Montag zuvor war der Fotoreporter Margarito Martínez Esquivel ebenfalls in Tijuana beim Verlassen seines Hauses erschossen worden. Und noch rund zwei Wochen früher wurde der Direktor eines digitalen Radiosenders, José Luis Gamboa, in der Hafenstadt Veracruz bei einem Angriff so schwer verletzt, dass er starb. Laut Reporter ohne Grenzen wurden seit 2018 knapp 30 Medienschaffende wegen der Ausübung ihres Berufs ermordet. Mexiko gilt als eines der gefährlichsten Länder für Journalisten weltweit. Auf der Rangliste der Pressefreiheit international liegt das Land auf Platz 143 von 180. (hk)
Berliner Zeitung: Schüsse ins Gesicht: Schon wieder wurde eine Journalistin in Mexiko ermordet
Süddeutsche.de: Dritter Mord an Journalisten in diesem Jahr
Reporter ohne Grenzen: Weltkarte der Pressefreiheit - Mexiko