Iran: Terror-Urteile gegen zwei Journalistinnen

Zwei bekannte iranische Journalistinnen sind wegen „Verschwörung zu einem Verbrechen“, „Anstachelung zu Aktivitäten gegen die iranische Republik“ und  „Kooperation mit der feindlichen Regierung der Vereinigten Staaten“ zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Nilufar Hamedi, die als erste über den Tod von Jina Mahsa berichtet hatte, die im September 2022 in Polizeihaft gestorben war, muss sieben Jahre hinter Gitter. Elaheh Mohammadi, die über die Beerdigung der jungen Kurdin berichtete, wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Der Tod von Jina Mahsa hatte eine landesweite Protestwelle gegen das Mullah-Regime ausgelöst. (ms)

 

FAZ.net: Iranische Journalistinnen zu langen Haftstrafen verurteilt

Der Spiegel: Iranische Journalistinnen zu langer Haft verurteilt

Deutschlandfunk Kultur: Im Iran sind zwei Journalistinnen zu langer Haft verurteilt worden

Deutsche Welle: Iran: Lange Haftstrafen sollen Journalisten einschüchtern