Chinesische Staatsmedien haben in den vergangenen Jahren Kooperationen mit deutschen Medien aufgebaut, über die staatlich produzierte Inhalte auch an deutsche Leser gelangen. Das geht aus einer neuen Untersuchung von Reporter ohne Grenzen (RoG) hervor. Demnach schließen chinesische Medien Kooperationen mit ausländischen Redaktionen, Journalisten werden zu bezahlten Reisen eingeladen oder (bezahlte) Internet-Influencer zeigen immer häufiger Bilder von einem angeblich fortschrittlichen China, in dem es keine Probleme gebe. Die Studie „Propaganda Monitor China“ deckt die Strategien auf, die auf allen Kontinenten angewendet werden, und welche Rolle Chatbots dabei spielen, also vom Computer erzeugte Inhalte. Chinesische Staatsmedien seien auf diesem Wege inzwischen in rund 160 Ländern mit dem Versuch aktiv, die Pressefreiheit auf diese Weise einzuschränken. (hk)
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