Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft

Am 23. August 1933 wurde 33 prominenten deutschen Staatsbürgern ihre deutsche Staatsbürgerschaft entzogen, weil sie politische Gegner des NS-Regimes oder Juden waren. Auf diese Weise wollte man sie staatenlos ins Exil treiben.

Betroffen waren allein 13 regimekritische Journalisten - ► Georg Bernhard, Alfred Falk, Elfriede Gohlke genannt Ruth Fischer, Kurt R. Grossmann, ► Dr. Alfred Kerr, Peter Maslowski, ► Willi Münzenberg, Heinz-Werner Neumann, Berthold Jacob Salomon, ► Leopold Schwarzschild, Friedrich Stampfer, ► Kurt Tucholsky und Hellmut von Gerlach - sowie bekannte Autoren und Schriftsteller wie Lion Feuchtwanger, Heinrich Mann oder Ernst Toller und oppositionelle Politiker.

Das alles geschah auf Basis eines ‚Gesetzes über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit‘ vom 14. Juli 1933. Ein Gesetz, das auch die Beschlagnahme der Vermögen von Betroffenen legitimierte.

article picture